Workshops

“Von der Nummer zum Namen”

Einzelne Gruppen der Teilnehmer*innen bekommen anfangs eine Transportnummer und später eine Transportliste, aus welcher sie den Namen finden sollen, der sich hinter dieser Nummer verbirgt. Im Anschluss bekommen die Teilnehmer*innen eine zu ihrem Namen gehörende Mappe (ausführliche Biografie und weiteres Material) mit welcher sie eine möglichst kreative Präsentation über diese Person erstellen sollen. Ziel der Workshops ist es, mit den Teilnehmer*innen den umgekehrten Weg der Entpersonifizierung zu gehen und dabei den Häftlingen wieder einen Namen zu geben.

“Spurensuche”

Dies ist eine erweiterte Form der Wechselseitigen Führung (Siehe “Führungen”). Die Stationen beziehen sich nun nicht mehr nur auf einzelne Gebäude, sondern auf einen größeren Bereich im ehemaligen Ghetto. So kann auf Details des Ghettolebens sehr gut eingegangen werden.

“Materialstudium”

Bei diesem Workshop geht es um das selbstständige Ausarbeiten eines speziellen Themengebietes. Jede Gruppe (max. 5 Personen) bekommt ein Themengebiet zugewiesen und sollte mit Hilfe eines Aktenordners eine ca. zehnminütige Präsentation ausarbeiten. Die gestalterische Umsetzung sollte möglichst kreativ sein (kurzer Sketch, Bildgeschichte usw.). Hierfür können die Gruppen das zur Verfügung gestellte Material (Stifte, Farben, Papier usw.) nutzen. Des Weiteren können die Gruppen dazu auch die Museen besuchen.

Bilder im Kopf

Dies ist ein Workshop, der sich nicht primär mit den historischen, sondern vor allem mit den psychologischen Ursachen von Antisemitismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit beschäftigt und diese auch in den Kontext der heutigen Zeit setzt. Er baut dabei locker auf dem Thema Theresienstadt auf.