Workshops

Infos zu den Workshops
Aus zeitlichen und organisatorischen Gründen bieten wir für Eintägige-Gruppen keine Workshops außer die Wechselseitige Führung an. Wir bitten um Ihr Verständnis!


Mein Bild vom NS

Ein WS der vor allem am Anfang eines Seminares geeignet ist. In diesem WS setzen sich die TN vor allem mit ihren bisherigen Eindrücken und Erwartungen auseinander um eine gute Basis der Reflexion für das kommende Seminar / Programm zu schaffen.
Dabei geht es vor allem darum Gedanken zu sammeln und ein offene Umgebung für eine Diskussion zu schaffen.

Dauer: ca. ~1,5 St
Alterskategorie: für jedes Alter geeignet


Auf den Spuren der Vergangenheit

Ausschlaggebend bei diesem WS sind die verschiedenen Arten von Quellen und Methodiken, die zur Verwendung kommen. Vor allem wird hier mit Ausschnitten aus Interviews (Deutsch) mit Überlebenden des Ghettos Theresienstadt gearbeitet. Diese Teil-Interviews behandeln immer die passenden Themen zum Auftrag. Diese werden mit anderen Quellen kombiniert wie z.B. Tagebucheinträgen, Tagesbefehlen, Fotos, Zeichnungen etc.

Verlauf des Workshops: Die Schüler*innen bilden kleinere Gruppen (ca. 3-4 Personen). Jede Gruppe bekommt ein eigenes Tablet mit den digitalen Quellen (Interviews) und eine Sammlung von Dokumenten. Mit einer Karte ausgestattet finden die Gruppen ihren Ort innerhalb des Geländes, um ihre Aufgabenstellung zu lösen.

Nachdem alle Gruppen ihre Fragen beantwortet haben, treffen sich alle an einem bestimmten Ort und diskutieren, was sie erfahren und entdeckt haben. Je nach dem Wetter kann dieser Teil direkt draußen an den jeweilig bearbeiteten Orten stattfinden, oder – bei schlechtem Wetter – in einem Seminarraum.

Dauer: ca. 2,5 St.
Alterskategorie: ab ca. 14 Jahren


Nachrichten aus der Vergangenheit 

Der Workshop ist von einem außergewöhnlichen Gedenkort inspiriert. Dieser befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Ghettos in einem der Tore, wo noch heute Spuren von ehemaligen Ghettoinsass*innen authentisch erhalten (bspw. Namen, Transportnummern etc.). Nach der Besichtigung dieses Ortes analysieren die Schüler*innen zeitgenössische Dokumente (Angaben von Matrikeln, Chroniken, Dokumente persönlichen oder amtlichen Charakters, Fotos, Transportlisten, Zeitzeug*innenaussagen etc.), die sich auf die Autoren der hinterlassenen Spuren beziehen. Anhand der vorgelegten Quellen werden die (Lebens)schicksale der Autoren schrittweise entdeckt und das Vermächtnis des Gedenkortes mit konkreten Menschengeschichten verbunden. Dadurch wird das Leben der Verfolgten nicht nur auf die Phase der Kriegsjahre reduziert, sondern in seiner Komplexität vorgestellt.

Dauer: ca. 3 St.
Alterskategorie: ab 16 Jahren (geeignet für Gymnasiast*innen)


Von der Nummer zum Namen

Einzelne Gruppen der Teilnehmer*innen bekommen anfangs eine Transportnummer mit einer Transportliste, aus welcher sie den Namen finden sollen, der sich hinter dieser Nummer verbirgt. Im Anschluss bekommen die Teilnehmer*innen eine zu ihrem Namen gehörende Mappe (ausführliche Biografie und weiteres Material) mit der sie eine möglichst kreative Präsentation über diese Person erstellen sollen. Ziel des Workshops ist es, mit den Teilnehmer*innen den umgekehrten Weg der Entpersonifizierung zu gehen und dabei den Häftlingen wieder einen Namen zu geben.

Dauer: ca. 5 St. (mit Pause) inklusive Präsentationen
Alterskategorie: ab 14 Jahren


Spurensuche

Dies ist eine erweiterte Form der Wechselseitigen Führung (siehe “Führungen”). Die Stationen beziehen sich nun nicht mehr nur auf einzelne Gebäude, sondern auf einen größeren Bereich im ehemaligen Ghetto. So kann auf Details des Ghettolebens sehr gut eingegangen werden.

Dauer: ca. 3 St. inklusive Präsentationen
Alterskategorie: ab 15 Jahren


Coming Soon: Zwischen Gut und Böse: Rollen und Grauzonen

Gerade in Arbeit…